Hier im Blog werden aktuellen Informationen rund um die Rühstädter Störche veröffentlicht. Schauen Sie immer mal wieder vorbei, wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen.
Eine weitere Möglichkeit, aktuelle Informationen über Rühstädt und die Störche vor Ort zu erfahren, gibt es über unsere Facebook-Seite.
Eine Delegation des Storchenclubs reiste auf Einladung zum 16. Treffen des Europäischen Storchendorf-Netzwerkes nach Nord-Mazedonien
Hier der Bericht von Renate Heider
Auf den Spuren von Blauauge in Nord-Mazedonien
Störche schreiten durch Reisfelder, nisten auf Bäumen gemeinsam mit Graureihern und
mobilisieren ein ganzes Dorf zum Tanzen und Feiern.
Dieses Jahr, vom 12. bis 15. Juni 2019, lud die Gemeindeverwaltung Cheshinovo-Obleshevo und die „Macedoniean Ecological Society“ zum 16. Treffen des Europäischen Storchendorf-Netzwerkes nach Nord-Mazedonien ein.
Die Gemeinde mit seinen ca. 7.500 Einwohnern umfasst 11 kleine Dörfer und liegt, eingebettet in die Niederungen des Flusses Bregalnica, rund 80 km östlich der Hauptstadt Skopje. Bekannt
ist das Gebiet, das größtenteils im Kocani-Stip-Tal liegt, durch die vom Fluss Bregalnica gespeisten ausgedehnten Reisfelder, die eine Vielfalt an
Amphibien beherbergen, die Weißstörche und andere Wasservogelarten anziehen.
Am Rande der Reisfelder lebt mit etwa 180 Brutpaaren die zweitgrößte Weißstorchpopulation Mazedoniens.
EuroNatur – Naturschutz in Europa
Organisiert und finanziell unterstützt wird die Zusammenkunft der Europäischen Storchendörfer von der 1987 gegründeten gemeinnützigen Stiftung EuroNatur, die sich zum Ziel gesetzt hat, das europäische Naturerbe in seiner Vielfalt zu erhalten. Seit 1994 organisiert EuroNatur das Netzwerk Europäischer Storchendörfer (European Stork Villages Network – „ESVN“), um dem Lebensraumverlust der Weißstörche entgegen zu wirken. Entscheidend für die Auszeichnung „Europäisches Storchendorf“ ist neben der Anwesenheit von Storchenkolonien, vor allem das Engagement der örtlichen Bevölkerung zum Schutz der Weißstörche und deren Lebensräume. Seit 1996 ist Rühstädt Teil des Netzwerkes „ESVN“ und nimmt regelmäßig an den jährlichen Treffen teil.
Zum diesjährigen 16. Treffen des ESVN in Nord-Mazedonien reisten Clemens Herche (Naturwacht Biosphärenreservat), Elisa Igersheim (Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg) und Renate Heider (Storchenclub Rühstädt). Die drei Organisationen setzen sich in Rühstädt für den Storchenschutz ein und vertraten vor Ort die Gemeinde Rühstädt.
Nachdem am Mittwoch dem 12. Juni 2019 ein abendliches Willkommensdinner auf dem Terminplan stand, waren für die beiden folgenden Tage ein umfangreiches Programm vorgesehen mit Grußworten
des Bürgermeisters Herrn Gorancho Krstev, Herrn Gabriel Schwaderer von EuroNatur sowie Marijana Shushievska (Developement of the East planning Region
of Nature Conservation Programme in North Macedonia)
sowie verschiedene Vorträge und Filme über die Region Cheshinovo-Obleshevo.
Exkursionen in das Kocani-Stip-Tal mit seinen Reisfeldern, zu den Storchenkolonien
und der Teilnahme am regionalen Storchenfest, bei dem Schüler verschiedener Klassen mit Tänzen und erzählten Geschichten auftraten, ergänzten
den theoretischen Teil.
Dabei erfuhren wir Teilnehmer, dass das Ziel der „Macedoniean Ecological Society“ darin besteht, eine nachhaltige Wirtschaftsweise in der Region zu
etablieren, den Einsatz von Pestiziden zu verringern und die Bewässerung der Reisfelder effektiver zu gestalten, um damit den Wasserentzug aus der
Bregalnica zu verringern sowie aktiv Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.
Alle 10 teilnehmenden Länder stellten sich durch die Präsentation ihres Posters vor, auf dem die aktuellen Projekte und Aktivitäten der jeweiligen Storchendörfer beschrieben sind.
Die Teilnehmer waren:
Polen, Schweiz, Türkei, Serbien, Slowenien, Slowakei, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland und Deutschland.
Die Rühstädter Delegation stellte das Kinderbuch „Blauauges Rückkehr“ vor, das zum 25. Jubiläum der Sommeraktion erschienen ist und durch die freundliche finanzielle Unterstützung der Sparkasse Prignitz ermöglicht wurde. Das Buch kombiniert eine spannende Geschichte mit Wissen zum Weißstorch in kindgerechter Weise und ist ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung im Biosphärenreservat. Das Buch kann in den Besucherzentren Rühstädts erworben werden. Die Geschichte kam sehr gut bei den Storchenbeauftragten an, besonders die liebevollen Zeichnungen und das ehrenamtliche Engagement der Autorinnen wurden gelobt.
Ein durch ERASMUS gefördertes Umweltbildungsprogramm wurde von zwei ortsansässigen Lehrerinnen vorgestellt. Hierin werden Lehrkräfte geschult. Bei Exkursionen mit Rangern lernen sie Vögeln zu erkennen, in ihrem Lebensraum zu beobachten und ihr Wissens durch gemeinsame Aktionstage an Schüler und Eltern weiterzuvermitteln.
Schwerpunkte des diesjährigen Treffens waren das Thema Kollision von Vögeln mit Überlandleitungen und Vogeltod durch Stromschlag.
Auch im Gebiet Cheshinovo-Obleshevo nisten zahlreiche Brutpaare auf Strommasten. Hier wurden Lösungsansätze vorgestellt und umgesetzte Maßnahmen diskutiert. In diesem Themenfeld sind wir in Rühstädt Vorreiter, weil die Stromleitungen wegen der Gefahren für die Störche im Zuge des Straßenneubaus unter die Erde legt wurden.
Als Ansatz für die zukünftige strategische Ausrichtung des Netzwerkes wurde von der Stiftung EuroNatur ein Fragenkatalog ausge- arbeitet, bei dem es um Fragen geht, nach einer neuen Zielsetzung zu suchen, Prioritäten der einzelnen Dörfer herauszuarbeiten, um die Werbung und Aufnahme neuer Storchendörfer, wie BeNeLux-Länder, Frankreich oder Nordafrika oder wie mit wenig engagierten Gemeinden des Netzwerkes umgegangen werden soll.
Die Hausaufgabe für alle 15 europäischen Storchendörfer ist die Beantwortung der gestellten Fragen innerhalb der nächsten Wochen.
Storchenschutz verbindet Menschen über ganz Europa und bis nach Afrika, da die großen Vögel durch ihren langen Zug auch jenseits des Mittelmeeres Gefahren ausgesetzt sind. Das
Kennenlernen der Aktiven vor Ort und der Probleme, denen unsere Störche auf der langen Strecke ausgesetzt sind, schärft das Auge für die Aktivitäten hier in Deutschland. Dieses interkulturelle
Netzwerk ist eine Bereicherung für alle Aktiven des Storchenschutzes und sollte in den kommenden Jahren weiter gepflegt und mit Leben gefüllt werden.
Was machen EuroNatur und seine Partner?
Treffen der Europäischen Storchendörfer seit 2004
2004 Rühstädt Deutschland
2005 Malpartida de Caceres Spanien
2006 Rühstädt Deutschland
2007 Velika Polana Slovenien
2008 Nagybajom Ungarn
2009 Cigoc Croatien
2010 Altreu Schweiz
2011 Eskidaraagac Türkei
2012 Belozem Bulgarien
2013 Velika Polana Slovenien
2014 Malpartida de Caceres Spanien
2015 Cigoc Croatien
2016 Nagybajom Ungarn
2017 Poros Griechenland
2018 Altreu Schweiz
2019 Cheshinovo-Obleshevo Nord-Mazedonien
2020 Taras Serbien
2021 Tykocin Polen
https://www.euronatur.org/unsere-themen/artenschutz/weissstorch/storch-aktuell/
https://www.elbe-brandenburg-biosphaerenreservat.de/themen/meldungen/auf-den-spuren-von-blauauge-in-nordmazedonien/
Bericht: Renate Heider Fotos: Renate Heider und Andi Götz (Charity Consulting AG)
Der SC hat etwas Storchenhilfe geleistet - bei Crivitz waren Jungstörche - ein Altstorch ist verendet -
- schnelle Hilfe ist nötig, da ein Altstorch die Jungen allein nicht versorgen, bzw. schützen kann.
- die dortige Feuerwehr war zur Stelle.
- drei Jungstörche und zwei Eier wurden geborgen und befinden sich jetzt in der Wildtier-Station
Struck.
ein lieber Gast aus Fernost war in Rühstädt
Die Frühlingstage waren in Rühstädt kalt, gemischt mit viel Wind .
Heute ist der 1. Tag mit kräftiger Sonne .
Unsere Störche geniessen die Wärme.
in Rühstädt und in Bälow
Im letzten Jahr ist auf diesem Dach das Nest mit Jungstörchen abgestürtzt.
Bei unserer Nesteraktion , haben wir berichtet , wurde ein neues Nest aufs Dach gebracht , der Erfolg , es wird angenommen !
2. April - auf dem Trafohaus
Hallo und guten Tag liebe Storchenfreunde,
in unserem Storchendorf können wir die Neuankömmlinge kaum erwarten,
aber so allmählich kommt wieder Leben u Treiben in die vorbereiteten Horste.
Unser Storchenfreund Uwe hat dieses Foto geschossen.
Danke Danke !
Sehr geehrte Storchenfreunde,
traditionsgemäss reinigen wir die Storchennester jährlich Anfang März.
In Rühstadt ist dieser Frühjahrsputz als - Nesteraktionstag - ein fester Bestandteil .
Mit diesem Tag ist die Saison eröffnet, diese wird in diesem Jahr von 2 Neuankömmlingen begleitet.
Damit verbunden sieht unser Vorstand Anlass, die
bisherige Öffentlichkeitsarbeit von Carola als Web -Master zu würdigen. Wir danken Carola recht herzlich! Gemeinsam wünschen wir Carola eine aktive Clubarbeit und immer frohe Stunden im Kreise
ihrer Familie.
Samstagmorgen, 09.03.19 , trafen wir uns am Storchenhaus.
Nach einer kurzen, präzisen Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Ulli nahm jeder schnell seine Arbeit auf.
Das im letzten Jahr abgestürzte Nest bei Familie Ilse Stettin wurde durch ein Neues ersetzt.
Im Nachbardorf Klein Lüben bei Familie Frank und Ramona Müller hatte im letzten Jahr oft genug ein Storch Interesse für ein zu Hause auf dessen Scheunendach gezeigt. Hier wurde auch ein neues Nest montiert.
Der Standort ist mit den anliegenden Wiesen, Feldern, Tümpeln und der Karthane ideal. Wünschen wir der Familie Müller erstmal viel Glück.
Ein 3. Nest konnten wir in Gnevsdorf auf dem
Grundstück unseres Freundes Thomas gründlich renovieren, auch hier viel Erfolg.
Der Nesteraktionstag wurde von vielen Dorfbewohnern
unterstützt , auch mit einer heissen Tasse Kaffe mit Kuchen . Ein Dankeschön auch dafür.
Als Verein danken wir unserem langjährigen Helfer Jörg Dummer, der gekonnt seinen Kran -LKW in jeden Winkel gelenkt hat und so mancher Windböe in schwindelnder Höhe Widerstand leistete.
Wir wünschen allen Storchenfreunden immer einen
guten Ausblick.
Hallo und schönen guten Tag, liebe Storchenfreunde. Auch in der kargen Winterzeit sind unsere Freunde bemüht alle Vögel zu versorgen. Hier einige Impressionen.
Der Blog des Storchenclubs geht bis zum nächsten Frühjahr, wenn die Störche wiederkehren, in die Winterpause. Das Büro in Rühstädt ist in dieser Zeit nur unregelmäßig besetzt. Wenn Sie eine Anfrage haben, schreiben Sie uns am besten eine Email oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
Für Mitglieder des Storchenclubs: Die aktuellen Veranstaltungen findet ihr hier.
Wir suchen weiterhin jemand, der/die Lust hast, den Internetauftritt des Storchenclubs zukünftig zu betreuen. Wer Interesse hat, melde sich bitte per Email beim Storchenclub. Es gibt natürlich eine gründliche Einarbeitung.
Am Freitag, 19.10. um 19 Uhr findet im Storchenhaus eine Mitgliederversammlung des Storchenclubs statt. Einige wichtige Punkte stehen auf der Tagesordnung und es wäre prima, wenn sich möglichst viele, die Mitglied im Storchenclub sind, zu dieser Versammlung einfinden können.
An diesem Freitag findet im Besucherzentrum Rühstädt eine interessante Veranstaltung statt.
BITTE WEITERSAGEN - DANKE!
Der Storchenclub Rühstädt sucht jemanden, die/der auf ehrenamtlicher Basis Lust und Zeit hat, in Zukunft die Storchenclub-Webseite (www.storchenclub.de) und die Facebook-Seite zu gestalten und regelmäßig zu aktualisieren. Die Webseite wurde mit jimdo erstellt, und die einzelnen Gestaltungselemente und wie man den Blog aktualisiert sind leicht zu erlernen.
Einarbeitung und telefonischen Backup gibt's natürlich!
Bitte meldet euch/melden Sie sich am besten per Email beim Storchenclub unter [email protected]
Nun sind auch die letzten Störche aus Rühstädt abgeflogen und die Nester sind verwaist. Vom Aussichtsbalkon aus kann man gut die Dächerlandschaft und die - nun leeren - Nester überblicken. In einem der vier Nester auf der großen Scheune ist leider ein Storch verendet.
Der Abflug ist in diesem Jahr recht still verlaufen und auch die Altstörche haben sich schon früher als gewöhnlich auf den Weg gemacht. Die anhaltende Trockenheit hat ihnen zugesetzt und wir können nur hoffen, dass viele den Zug gut überstehen.
Wer dieser Tage durch Rühstädt läuft, dem wird auffallen, dass viele Nester tagsüber leer sind und die Dächer verlassen aussehen. Die meisten Jungstörche sind nun flügge und verbringen die Tage wie die Altstörche auch mit Futtersuche. In manchen Nestern wird aber auch noch (zu)gefüttert. Aus anderen Gegenden in Deutschland hören wir, dass sich die Jungstörche auch schon zu kleinen Trupps sammeln, das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass es bald los geht auf den ersten Zug Richtung Süden.
Herzlichen Dank an Irene und Dietmar Schäfer aus Gorsleben/ Thüringen, die uns dieses Bild vom Wasserturm zur Verfügung gestellt haben. Es wurde von einem Balkon des Storchenkrugs aufgenommen.
Wenn Sie auch möchten, dass wir Ihre Fotos von Ihrem Rühstädt Besuch hier veröffentlichen, schicken Sie uns gerne Ihre Aufnahmen!
Trotz Hitze und gelegentlicher Regenschauer war das Storchenfest in Rühstädt am gestrigen Samstag wieder eine gelungene Veranstaltung!
Der RBB war auch vor Ort und hat einen kleinen Beitrag (ca. ab Min 25:30) über das Fest und die Störche gebracht. Zu sehen in der Mediathek des RBB und hier verlinkt.
Wie es seit Jahren Tradition in Rühstädt ist, fand am Vorabend des Storchenfestes heute abend das Fußballturnier der Nachbardörfer statt. Vielleicht lag es an den außergewöhnlich heißen Temperaturen, dass lediglich drei Teams (2 Rühstädter und 1 Bälower Team) angetreten sind? Herzlichen Glückwunsch an Team Bälow, die sowohl beim Tauziehen als auch beim Fußball den ersten Platz gemacht haben!
Ebenfalls schon Tradition hat die Benefiz-Storchenführung, die vom örtlichen Ranger der Naturwacht, Jürgen Herper, auf Spendenbasis zugunsten des Storchenclubs angeboten wurde. Während sich am Himmel spektakulär beleuchtete Wolken auftürmten, zog die Gruppe der Storcheninteressierten von Nest zu Nest und hörte voller Interesse den faszinierenden Ausführungen des Rangers zu. Mehrfach konnte die Fütterung der Jungvögel und einfliegende Störche beobachtet werden. Herzlichen Dank an Herrn Herper an dieser Stelle!
In diesem Jahr gibt es als Besonderheit eine kleine Busexkursion zusammen mit Vertretern der örtlichen Agrargenossenschaft und der Biosphäre in das Rühstädter Umland zu gewinnen. Wer bei der 45-minütigen Fahrt (um 13.30 Uhr) dabei sein möchte sollte zwei Fragen beantworten: Wieviele Storchenpaare gibt es dieses Jahr in Rühstädt? Und wieviele Jungvögel gibt es in diesem Jahr in Rühstädt?
Schicken Sie die richtige Antwort bitte per E-Mail an den Storchenclub unter [email protected]. Bitte Namen und Telefonnummer angeben, die Gewinner werden per Email oder Telefon benachrichtigt.
Hier nochmal für alle, die sich aus gegebenen Anlass für die Jahresstatistik 2018 interessieren:
In Rühstädt haben wir dieses Jahr 32 Storchenpaare und 34 Jungstörche.
Es haben aber längst nicht alle Paare gebrütet, was zum Teil daran liegt, dass das Nest zu spät bezogen wurde oder ein Partner zu spät angekommen ist (erste Maiwoche ist quasi Deadline), oder auch dass es sich um Störche handelt, die noch nicht ganz geschlechtsreif sind aber schon einen Bruttrieb verspüren.
Am vergangenen Wochenende (21.7.) wurde in Rühstädt ein Jungstorch aufgefunden, der kräftig und unverletzt ist und nun voraussichtlich bis zum Abflug vor Ort betreut wird.
Rühstädt – Im europäischen Storchendorf Rühstädt feiert Meister Adebar mit vielen Gästen und Prignitzerinnen und Prignitzern am Samstag, den 28. Juli von 11.30 bis 24.00 Uhr das 32. Storchenfest. Ein buntes Programm wird für die ganze Familie geboten. Es laden wieder ein kleiner Markt, Führungen, ein buntes Unterhaltungsprogramm und Musik, leckerer Kuchen und abends auch warme Küche zum Verweilen ein.
Traditionen werden in Rühstädt gepflegt. So gilt es auch kurz vor Abflug der Störche in Rühstädt am letzten Juliwochenende noch einmal zusammen zu feiern. Los geht es ja eigentlich schon am Freitagnachmittag ab 17 Uhr mit dem traditionellen Fußballturnier der umliegenden Dörfer, dazu gibt's Gegrilltes und Frisch-Gezapftes von der Feuerwehr.
Auch die Jagdhornbläser gehören zur Tradition, die das Storchenfest am Samstag morgen um 11.30 Uhr eröffnen. Bereits um 11.00 Uhr gibt es eine Orgelandacht mit dem Wittenberger Kanton Wauer in der Rühstädter Kirche.
Auch kulinarisch bleiben wir unserer Tradition treu: Zur Mittagszeit serviert die Feuerwehr Erbsensuppe, anschließend gibt es ab 14 Uhr leckeren, hausgemachten Kuchen und zum Abendessen ab 18 Uhr wird gebackenes Schwein und eine vegane Alternative angeboten.
Das Programm verspricht gute Unterhaltung: Für Kinder und Familien bieten der Nabu, die Naturwacht und die Biosphäre verschiedene Aktivitäten an, z. B. die Storchennest-Rallye und um 15 Uhr die szenische Märchenlesung über Kalif Storch im Besucherzentrum. Dort kann auch eine Tiefdruckpresse bedient werden. Auf dem Dorfplatz wird ab 14 Uhr der Geschichtenerzähler Arlecchino die Zuschauer in seinen Bann ziehen.
Per Hebebühne können sich Besucher einen Überblick über die Rühstädter Dächerlandschaft verschaffen und so den Störchen noch ein bisschen näher kommen. Ferner werden stündlich Führungen durch das Storchendorf angeboten. In diesem Jahr gibt es als Besonderheit eine kleine Busexkursion zusammen mit Vertretern der örtlichen Agrargenossenschaft und der Biosphäre in das Rühstädter Umland zu gewinnen. Wer bei der 45-minütigen Fahrt dabei sein möchte sollte zwei Fragen beantworten: Wieviele Storchenpaare gibt es dieses Jahr in Rühstädt? Und wieviele Jungvögel gibt es in diesem Jahr in Rühstädt?
Schicken Sie die richtige Antwort bitte per E-Mail an den Storchenclub unter [email protected]. Bitte Namen und Telefonnummer angeben, die Gewinner werden per Email oder Telefon benachrichtigt.
Fotos: Ute Lauterbach, Düsseldorf
Diese Bilder wurden in der vorletzten Woche von der Rühstädt-Besucherin Ute Lauterbauch aus Düsseldforf aufgenommen - vielen Dank für die tollen Aufnahmen!
Man kann deutlich die Alters- und Größenunterschiede erkennen, während die Jungstörche auf dem Kälberstall noch in Flaum sind und Stummelflügelchen haben, erproben andere schon die ersten Flügelschläge.
Foto: U.Weltin
Heute wurden in Groß Lüben zwei Jungstörche aus dem Nest vom Scheunendach gerettet.
Ein Altstorch war verendet und der zweite Altstorch wurde auch nicht mehr gesehen.
Zur Zeit lassen sich die Jungstorch-Fütterungen durch die Altvögel sehr gut beobachten. Die jungen Störche scharen sich um den Altvogel, der in die Nestmitte Futter aus dem Schlund herauswürgt.
Vielerorts sieht man nun auch schon die Altstörche auf den Dächern stehen, ein Indiz dafür, dass es ihnen mit den Jungstörchen gemeinsam im Nest zu eng wird. Auf diese Weise fangen die Jungstörche an zu lernen, auf sich allein gestellt zu sein.
Fotos: C. Benson
Foto: C. Benson
Am letzten Wochenende im Juli ist es wieder soweit - dann wird das 32. Rühstädter Storchenfest gefeiert! Unsere Störche werden langsam flügge und Ende Juli werden sie bereits ihre ersten Flügübungen unternehmen. Zwei gute Gründe, sich auf den Weg nach Rühstädt zu machen!
Hier schon mal eine Programm-Vorschau:
11 Uhr Orgelandacht mit Kantor Wauer
11.30 Uhr Eröffnung mit den Jagdhornbläsern
12 Uhr Erbsensuppe im Feuerwehrhof
14 Uhr Kaffeetafel
14-16 Uhr Bühnenprogramm
15 Uhr Märchenstunde im Besucherzentrum
16.30 Uhr Amicitia Chor und Bläser Konzert in der Kirche
17.30 Uhr Überraschungsprogramm
18 Uhr Abendessen
anschließend Musik und Tanz mit DJ Freddy
Des weiteren gibt es Dorf- und Storchenführungen, Kleinbusexkursionen in die Landschaft, Kinder-programm, Kremserfahrten, Quizrallye, buntes Marktreiben, und natürlich ist auch für Speis’ und Trank gesorgt!
Gestern abend fand bei gefühlten herbstlichen Temperaturen der diesjährige Storchenclub-Grillabend statt.
Gestern fand in Rühstädt die Beringung der Jungstörche statt. Die Gelegenheit wurde auch gleich genutzt, um aus nächster Nähe die Ringe der beringten Altstörche abzulesen.
Die Zahlen liegen noch nicht vor, was sich schon sagen lässt, ist, dass wir eine Dreier-Brut in Rühstädt haben, ansonsten zumeist Zweier-Bruten.
Fotos: D. Drechsler
Am vergangenen Wochenende fand in dem Schweizer Storchendorf Altreu das diesjährige Netzwerktreffen der Europäischen Storchendörfer statt. Altreu liegt im Kanton Solothurn, in der Aare-Ebene, der sogenannten Witi,zu Fuße des Jura-Gebirges. 2008 wurde Altreu mit dem Titel "Europäisches Storchendorf" ausgezeichnet.
Anders als in Rühstädt brüten ca. ein Drittel der Altreuer Storchenpopulation (2018 sind 47 Horste besetzt mit 83 Jungstörchen) auf Bäumen. Die Störche, die in Altreu brüten sind allesamt Westzieher und die Jungen sind schon deutlich größer als in Rühstädt.
Rühstädt und seine Störche waren heute abend im RBB, zu sehen im Wetterteil von Brandenburg Aktuell, mit Attila Weidemann, ab Min. 25
Unter diesem Link finden Sie ein Video, das von der Biosphärenreservatsverwaltung in Rühstädt über die letzte Nesteraktion im Frühjahr 2018 aufgenommen wurde.
Die Bilder stammen von einem Spaziergang am vergangenen Sonntag durch Rühstädt. Aus vielen Nestern ragen nun die Köpfe der Jungstörche hervor. Bei den heißen Temperaturen hatten viele Störche den Schnabel geöffnet und hechelten, um sich abzukühlen. Die Altstörche stellten sich mit ausgebreiteten Flügen schützend zwischen Sonne und Jungstörche. Mitunter ließ sich sogar beobachten, wie der Altstorch seinen Jungen Wasser im Schnabel brachte.
Die Störche, denen das Nest abgestürzt ist, haben beharrlich ihr Nest wieder aufgebaut, so dass es im Moment gar nicht sinnvoll wäre, da einzugreifen.
Die Storchendokumentation "Unter Störchen", die der Tierfilmer Herbert Ostwald 2014/15 in Rühstädt gedreht hat, hat in Japan einen Preis gewonnen! Herzlichen Glückwunsch an Herbert Ostwald!
Mehr Infos zu dem Film gibt es hier.
Hier und da kann man jetzt schon die Jungstörche in den Nestern erkennen.
Am vergangenen Sonntag war der Storchenclub unterwegs auf einer Fahrt ins Blaue. Es ging nach Strodehne, zum Fischer Wolfgang Schröder, der in vierter Generation als Fischer auf Havel und Elbe arbeitet. Wir sind wunderbar verköstigt worden und haben eine Bootstour auf der Havel unternommen.
Nachdem ein Storchennest in der vergangenen Woche abgestürzt ist, versuchen die Altstörche, an gleicher Stelle wieder ein Nest zu errichten.
Geplant ist nun, bei der Jungstorchberingung, die demnächst in Rühstädt stattfindet, die Gelegenheit, dass eine Hebebühne vor Ort ist, zu nutzen, und eine neue Nestunterlage aufzusetzen.
Foto: U.Weltin
Traurige Nachricht aus Rühstädt: Am Donnerstag Abend ist das Storchennest Nr. 32 (an der Dorfstraße) abgestürzt und zwei Jungstörche sind zu beklagen. Die Altvögel halten sich weiterhin auf dem Dach auf.
Foto: U. Weltin
Der Bestand der brütenden Storchenpaare wird aktuell auf 35 geschätzt. Mit Sicherheit lassen sich allerdings erst dann verlässliche Aussagen machen, wenn die Jungstörche größer und damit überhaupt sicht- und zählbar werden. An manchen Nestern kann man schon beobachten, dass die Altvögel Fressen heranbringen und am Nest für ihre Jungen auswürgen. Bisher aber sind die Jungen zu klein, um sie vom Boden aus erkennen zu können.
Inwiefern sich die heftigen Regengüsse und Hagelschauer der letzten Tage auf die Storchenpopulation ausgewirkt hat, lässt sich im Moment auch noch nicht abschätzen.
Heute hat sich ein Storchenpaar die zweite, bisher ungenutzte Nisthilfe auf dem "Rosenhof" angesehen. Einer der Störche ist beringt und trägt die Ringnummer: DEH - HP 906.
Foto: U. Weltin
Veranstaltungshinweise für Rühstädt:
Hier ein Tip für welche, die gerne früh aufstehen und Interesse haben, (mehr) Vogelstimmen kennenzulernen: Am Sonntag morgen (6.5.) um 6.30 Uhr bietet die Naturwacht eine Vogelstimmen-führung durch den Rühstädter Schlosspark ein - mehr Infos dazu gibt es hier.
Und am drauffolgenden Freitag, 11.5. lädt der Nabu ab 10 Uhr zur Stunde der Gartenvögel ein, mehr Infos dazu gibt es hier
Von der Naturwacht Rühstädt heißt es heute, dass der aktuelle Storchenbestand im Dorf bei 30 Brutpaaren liegt. Wer sich für die statistische Erfassung des Storchenbestandes in Rühstädt interessiert, dem sei die Seite "Bestandsstatistik" auf dieser Webseite ans Herz gelegt, dort gibt es eine Übersicht der Zahlen seit 1970.
Aus Rühstädt heisst es heute, dass 28 Brutpaare bestätigt werden können, es können mehr sein, aber das lässt sich mit Gewissheit noch nicht sagen.
Foto: U. Weltin
Hier ein paar Veranstaltungstipps für Rühstädt und Umgebung:
Am Sonntag, den 29.April findet im Nachbarort Bälow ein Straßenflohmarkt statt,
nähere Infos finden Sie hier
Am Dienstag, den 1. Mai findet ab 14 Uhr eine Naturerlebnisführung entlang der Elbe statt,
mehr Infos dazu hier
Am Freitag den 11. Mai werden in Rühstädt im Rahmen der bundesweiten Nabu-Aktion "Stunde der Gartenvögel" Vögel gezählt. Von 10 Uhr bis 14 Uhr können Sie jeweils eine Stunde lang auf dem Gelände des Besucherzentrums mit fachlicher Anleitung Vögel identifizieren und zählen.
Am vergangenen Wochenende fand am Storchenhaus in Rühstädt der alljährliche Frühjahrsputz statt. Drinnen und draußen wurde gründlich Klarschiff gemacht. Vielen Dank an alle, die zum Helfen gekommen sind!
Foto: U. Weltin
Manchmal muss man schon sehr genau hinsehen, dann hat sich ein Storch so tief ins Nest geduckt, dass man auf den ersten Blick denkt, das Nest sei unbesetzt. Tatsächlich aber sind sehr viele der Rühstädter Nester schon belegt, und erfreulicherweise auch welche, die im letzten Jahr leer geblieben sind. Auch die Nester, die in der kürzlichen Nesteraktion neu aufgebaut worden sind, sind gut angenommen worden.
Hier ein paar Tips für Rühstädt-Besucher:
Versäumen Sie nicht, zum Balkon, dem "Walter-Fritze-Fotopunkt" hochzuklettern. Von hier aus hat man einen fantastischen Überblick über die Rühstädter Dächerlandschaft und kann den Störchen fast ins Nest gucken. Manchmal kommt auch einer vorbeigeflogen. Den Balkon finden Sie an der Giebelseite des Alten Speichers, das ist das langgestreckte Backsteingebäude rechterhand, wenn Sie vor dem Schloss stehen. Auch der Schlosspark (der für Besucher frei zugänglich ist) ist einen Besuch wert.
Linkerhand vom Storchenkrug, vor dem Wasserturm, finden Sie das Informationszentrum des Storchenclubs. Hier können Sie sich in einer kleinen Ausstellung umsehen, Souvenirs erwerben und Fragen stellen ... eine Tafel vor dem Gebäude gibt übrigens Auskunft über die Bestandsentwicklung vor Ort.
Im Besucherzentrum bietet der Nabu eine Ausstellung mit dem Titel "Weltenbummler Adebar" an, dort stellt aktuell auch das Künstlerpaar Isolde und Ulrich Gorsboth Storchen-, Dorf-, und Landschaftsimpressionen aus.
Fotos: C. Benson
Schöne Aussichten genießt der in Rühstädt ansässige Künstler Ulrich Gorsboth, der von seinem Zuhause aus gleich mehrere Storchennester übersehen kann.
Fotos: U. Gorsboth
Heute fand in Rühstädt auf dem Innenhof des Besucherzentrums die offizielle Eröffnung der Storchensaison statt. Die Störche haben den Saisonstart auch wörtlich genommen und waren zahlreich vertreten!
Noch immer halten sich große Trupps durchziehender Kraniche in der Gegend auf ... und das eine oder andere Brutpaar hat sich auch bereits gefunden.
Fotos: U. Weltin, C. Benson
12 Störche waren um die Mittagszeit auf den Dächern in Rühstädt zu zählen ... und man kann neben den Storchenhochzeiten auch die Ankunft neuer Störche im Ort gut beobachten, die ziehen dann ihre Kreise über dem Ort, fliegen bereits besetzte Horste an, versuchen, die dortigen Störche aufzuscheuchen und sorgen für allerhand Aufregung. Es wird noch Wochen dauern, bis sich alle Brutpaare gefunden und ihre Nestpositionen etabliert haben.
Fotograf: F. Benson
Nach dem Neubau des Storchenhorstes auf dem Gemeindegebäude/Freiwillige Feuerwehr in Rühstädt vor ein paar Tagen hat sich prompt der erste Interessent eingefunden.
Fotograf: U. Weltin
Heute wurden in Rühstädt einige Storchennester gründlich saniert. Bei dem heftigen Sturm im vergangenen Oktober waren einige Nester beschädigt und andere komplett, samt Holzgestell, vom Dach gefegt worden.
Auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr musste das komplette Nest, das durch den Sturm Schieflage bekommen hatte, heruntergenommen und wieder neu aufgebaut werden. Zwei weitere Nester wurden samt Unterkonstruktion wieder neu aufgebaut und drei Nester wurden auf Stabilität hin kontrolliert und mit Polstermaterial aufgefüllt.
Auf einem Nachmittagsbummel durch Rühstädt war kaum ein Storch zu sehen - das ist auch nicht verwunderlich, denn die, die bereits da sind, halten sich tagsüber auf den Wiesen und Feldern auf, um nach Nahrung zu suchen. Eine weitere Neststelle scheint bereits besetzt zu sein.
Noch immer tummelt sich einer großer Trupp Kraniche vor den Toren Rühstädts .... und noch sind keine weiteren Störche eingetroffen.
Heute bei dem schönen Frühlingswetter waren schon einige Spaziergänger und Radfahrer in Rühstädt unterwegs - und den einen oder anderen Storch gab es auch schon zu sehen.
Der Ring vom Wasserturmstorch konnte auch schon abgelesen und an den zuständigen Betreuer weitergeleitet werden - wir sind gespannt, was die Daten uns über diesen Storch sagen können.
Heute wieder die Meldung aus Rühstädt, dass ein Storch auf dem Nest auf dem Wasserturm steht. Willkommen zurück!
Fotos: U. Weltin
Eine Bitte an alle, die mit Spektiven und guter Fototechnik unterwegs sind: Wenn ihr (Wenn Sie) Ringe ablesen könnt tut es bitte!! Und meldet dann die abgelesenen Ziffern mit Datum, Uhrzeit, Ort und Umstände per Email an den Storchenclub. Diese Daten sind sehr wertvoll, um das Brutverhalten der Störche noch besser untersuchen zu können. Wir geben die Informationen dann an den zuständigen Storchenbetreuer weiter.
Ein paar Infos zu Ringen und Beringung findet ihr/finden Sie u.a. auf der sehr informativen Webseite von "Storchenelke".
Seit mehreren Tagen hält sich erst ein und nun ein zweiter Storch in Lütjenheide auf und in Rühstädt ist heute auch ein Storch auf dem Besucherzentrum gelandet. Es ist nicht gesagt, dass sie bleiben, vielleicht handelt es sich nur um Durchzügler, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Jedenfalls ist eins gewiss: Die Storchenzeit hat begonnen!
Noch eine Meldung vom frühen Abend: Ein Storch ist auf dem Wasserturm gelandet. Das Nest auf dem Rühstädter Wahrzeichen wird oft als erstes im Ort in Besitz genommen.
Aus organisatorischen Gründen wird die Nesteraktion dieses Jahr nicht wie geplant am kommenden Wochenende durchgeführt sondern in der Woche darauf, am 14. und 15. März. Die Bilder dazu gibt es dann natürlich wieder hier im Blog.
Für alle, die schon ab und zu mal nachgucken: noch ist keine Storchensichtung in Rühstädt gemeldet worden. Obwohl wir im letzten Jahr schon Ende Februar die ersten Störche eintrudeln hatten ist ein späteres Eintreffen viel wahrscheinlicher. Wie der Prignitzer Storchenbetreuer kürzlich sagte: Ca. 90% aller Störche, die nach Rühstädt kommen, ziehen über die Ostroute. Die ist deutlich länger und risikoreicher als die Westroute (Richtung Spanien) und oft kommen die Ostzieher, je nach Wetterlage, erst im April bei uns an.
Am Samstag, den 3. März fand in Potsdam die "6. Weißstorchtagung in Brandenburg" statt.
Storchenbetreuer aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern berichteten über ihre Arbeit und gaben einen Einblick in die Bestandsentwicklung der Weißstörche in ihrem jeweiligen Kreis.
Dabei wurde deutlich, dass, obwohl die Brutbestände des Weißstorchs in Deutschland und Europa ansteigen, im Nordosten Deutschlands die Anzahl der Jungstörche vielerorts nicht hoch genug ist, um langfristig eine Populationsstabilität zu sichern. Bei Ostziehern (die in der Prignitz z.B. 90% der Störche ausmachen) geht man davon aus, dass pro Brutpaar mindestens 2 Jungtiere aufgezogen werden müssen, um eine stabile Population zu erhalten. Bei den Störchen, die über die Westroute und oftmals nur bis ins südliche Europa ziehen ist die Mortalitätsrate von Störchen auf dem Zug geringer, damit auch die Anzahl der Jungstörche, die zum Populationserhalt nötig sind.
Unterhaltsame Informationen zum Thema Beringung, Ringablesungen und Wiederfunde steuerte der Prignitzer Storchenbetreuer F. Schulz bei. So wurde beispielsweise von einem Storch berichtet, der innerhalb kürzester Zeit sowohl als Brutvogel in Belgien als auch in Brandenburg abgelesen wurde. Von einem anderen Storch hiess es, dass er in einem Jahr die Ostroute wählte und in Ungarn abgelesen wurde, im drauffolgenden Jahr dann allerdings als Wiederfund in Spanien gemeldet wurde.
In einem weiteren Vortrag wurden sehr eindringlich die verheerenden Auswirkungen von einer zunehmenden Chemisierung des Bodens, industrieller Agrarstruktur und verminderter Biodiversität auf besonders nord-ostdeutsche Storchenpopulationen dargelegt. Dieser und weitere Vorträge sollen demnächst auf der Webseite des Nabu Brandenburgs veröffentlicht werden. Den Link posten wir dann hier.
Am 10.März findet in Rühstädt die nächste Nesteraktion statt und wer mit anpacken möchte melde sich bitte gerne im Storchenhaus (Tel. 038791 6703, bitte Nachricht hinterlassen).
Was bedeutet eigentlich Nesteraktion?
Mit der Hebebühne geht's hoch zu den Nestern auf den Dächern, und dort werden die Nester dann auf Stabilität geprüft, wo nötig wird Nistmaterial heruntergenommen, bzw. Polstermaterial aufgestockt, die Nestoberfläche gereinigt, gelockert und aufgeharkt (um für bessere Drainage zu sorgen). Dieses Jahr gibt es besonders viel Grünbewuchs in den Nestern, der entfernt werden muss.
Im letzten Jahr hat ein Video aus dem Libanon für Entsetzen gesorgt. Von einem Pickup-Fahrzeug aus wurden reihenweise ziehende Störche vom Himmel heruntergeschossen. Zwar ist die Jagd auf Zugvögel im Libanon gesetzlich verboten, dieses Verbot wird aber nicht durchgesetzt. Nun steht der Frühjahrszug an und verschiedene Organisationen haben sich gemeinsam in einem offenen Brief an den libanesischen Präsidenten gewandt und Schutz für die Zugvögel gefordert. Auch der Storchenclub Rühstädt hat sich an dieser Aktion beteiligt.
Ein herzliches Willkommen an unseren neuen Mitarbeiter im Storchenclub! Seit Anfang Januar unterstützt Herr Bautz den Storchenclub sowohl im Büro als auch bei praktischen Aktivitäten (beispielsweise gibt es noch Sturmschäden am Storchenhaus zu reparieren).
Von nun an wird das Büro werktäglich außer Freitag besetzt sein. Mit Saisonbeginn (März/April) wird auch der Ausstellungsbereich und Souvenirladen wieder geöffnet sein. Wenn Sie schon vorher einen Besuch in Rühstädt planen und sich bei uns umsehen oder Information einholen wollen, sind Sie herzlich willkommen, melden Sie sich einfach vorher telefonisch an.
Winterhochwasser an einem Altarm der Elbe bei Bälow
Seit einiger Zeit bietet die Allianz Versicherung ihren Kunden an, auf papierlose Kommunikation zu wechseln (also künftig Korrespondenz und Policen nur noch in elektronischer Form zu erhalten) - und damit gleichzeitig ein Naturprojekt in Deutschland mit einer 5 Euro Spende zu bedenken. Der Erhalt der Rühstädter Storchenkolonie ist ein solches Projekt - und wir wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Allianzkunden auswählen und damit einen Beitrag leisten, den Störchen vor Ort weiterhin gute Brutbedingungen anzubieten. Weitere Infos dazu gibt es hier auf der Allianz Umweltprojekte-Webseite.
Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, den Storchenclub zu unterstützen. Mit einer Mitgliedschaft, zum Beispiel, oder auch mit einer Spende. Die entsprechenden Formulare können Sie hier auf dieser Webseite finden. Auch tatkräftige Unterstützung wird gebraucht, bei der Nesteraktion im März oder auch bei der Planung und dem Aufbau für das diesjährige Storchenfest Ende Juli werden wieder viele Freiwillige gebraucht! Sie können gerne telefonisch oder besser noch per Email/per Kontaktformular Kontakt mit dem Storchenclub aufnehmen (außerhalb der Saison ist das Büro nur sporadisch besetzt).
Anlässlich der alljährlichen Storchenfestivitäten im spanischen Malpartia de Cáceres (wie Rühstädt ein Europäisches Storchendorf) findet auch dieses Jahr wieder ein Fotowettbewerb statt, zu dem alle eingeladen sind, die ihre schönsten Storchenbilder zeigen und vielleicht prämiert bekommen möchten.
XXIX INTERNATIONAL PHOTO CONTEST
“STORK WEEK 2018”
Malpartida de Cáceres – Cáceres - Spain
The Malpartida de Cáceres City Council, the Tourist and Craft Board of the County
Council of Cáceres and the Environmental General Direction of the Regional
Council, are organizing the accordingly to the following terms and conditions:
CONTEST RULES
1. Any amateur or professional photographer can enter the contest. They must be the
authors of the works submitted and hold the respective rights over them.
2. Subject: “WHITE STORK”
3. Each author will be allowed a maximum of two pictures, whether in black and
white or in colour.
4. Photographs will be sent one by one. Its size should be of 3543 x 2362 pixels, either
20 x 30 cm, with a resolution of 300 ppp, and in jpg format, with a size of file 3 Mb
min. and 5 Mb max.
Photographs that have been digitally enhanced, use colour manipulation, cloning,
or photo montages will not be accepted. A 20% crop in size will be allowed.
Adjustments used in normal digital film developing like sharp mask, saturation,
levels and other adjustments will be accepted.
The RAW image of the winning photos will be requested and failure to submit
them within the set date will lead to disqualification.
5. Participants should send the photographs by e-mail to the following address:
In addition to the photographs, participants should include a document with the
following information:
• Title and Personal information (full name, address, telephone and e-mail
address)
The name of the JPG file and the text must be the same as the title of the
photograph, and cannot include any reference to the author (pseudonyms, initials,
nicknames, etc.).
A return receipt will be sent when your e-mail has been received and the
photographs have been viewed correctly.
Once all the photographs have been received, they will be given to the jury
keeping the authors anonymous.
6. Photos must be submitted no later than 14:00h on 5 march, 2018
7. Participants will be rewarded as follows prizes: First prize: 1.200€, Second prize:
600€, Third prize: 400€.
The prize amount will be subject to the tax withholding regulations established by
law.
The same person may not be awarded more than one prize.
The prize-awarding ceremony will be held on 14 April, during closing ceremony of
Stork Week, XXIX edition.
All those awarded a prize must attend the prize-awarding ceremony. If they are
unable to attend, the person winning the prize must designate someone to take
their place and collect the prize.
8. At least 25 photos will be selected from all the works presented, which will be
printed out on photographic paper and exhibited during Stork Week. The photos
selected may form part of a permanent or itinerant exhibition promoting Stork
Week.
9. The Jury’s resolution will be unappealable. The works could be declared null and
void if the jury considers it. The jury will be composed by professional
photographers, officials of Institutions, and members of Nature Associations, all of
them related to the Environment
The Jury will take into account the circumstances under the photo was taken, and
will also value negatively those photos damaging the birds or their environment,
by reference to the code of ethic of the photographer´s association of the nature
AEFONA- http://www.aefona.org
10 The winning prize authors, owners of the copyright, have to get the rights to the
organization, who could make use of them to promote the contest or any other
promotional activities, stating their author’s name, but never for profit.
11 Taking part in this contest implies the acknowledgment and acceptance of these
rules.
For more information contact us by e-mail: [email protected]
Hier ist ein Link zu der neuen Webseite, auf der EuroNatur Informationen über den Weiß-storch und das Netzwerk der derzeit 15 Europäischen Storchendörfer veröffentlicht.
Photo: U. Weltin
Die Störche sind längst unterwegs gen Süden und nun ist die Zeit der Kraniche. In großen Keilformationen fliegen sie über den Himmel. Mitunter sammeln sie sich abends in den Elbwiesen und trompeten weit hörbar ins Land.
Mit diesem schönen Bild verabschieden wir uns hier auf der Webseite in die Winterpause. Als nächstes berichten wir von der Nesteraktion im kommenden März, wenn die Storchennester oder deren Unterlagen wieder kontrolliert und wo nötig in Stand gehalten bzw. erneuert werden.
Falls es zwischendurch noch interessante Infos gibt werden sie auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht. Markieren Sie unsere Seite gerne mit "gefällt mir" - wir halten Sie gerne auf dem Laufenden!
Hier schon mal ein Hinweis für den 2018-Kalender: am 28.7.2018 findet das 32. Rühstädter Storchenfest statt!
Am Samstag, den 23.September findet das Erntefest der Gemeinde Rühstädt im Ort Rühstädt statt. Ab 13 Uhr wird der Ernteumzug durch den Ort führen, daran anschließend findet um 14 Uhr ein Erntedankgottesdienst in der Kirche statt und ab 15 Uhr werden Kaffee und Kuchen in der Gaststätte "Storchenhof" serviert.
Mitglieder des Storchenclubs waren heute in Rühstädt unterwegs und haben die Infotafeln abgenommen. Diese Tafeln werden Jahr für Jahr an allen Hofstellen mit Storchennestern angebracht und geben Auskunft über die Ankunftsdaten der Altvögel, Anzahl der Jungtiere und Abflugdatum. Nach Saisonende werden die Tafeln über die Winterzeit eingelagert und im April, wenn die meisten Störche wieder in Rühstädt eingetroffen sind, wieder an Ort und Stelle angebracht.
Wer hat Interesse, die Storchenclub-Webseite und auch die Facebook-Seite des Storchenclubs mitzugestalten und neue Artikel zu posten?
Der Storchenclub Rühstädt e.V. sucht Interessierte, die, auf ehrenamtlicher Basis, Lust und Zeit haben, bei der Webseite und Facebook-Seite mitzumachen und gelegentlich Updates im Blog in Form von Texten und Bildern zu posten und/oder Infos/Layout/Fotos auf der Webseite zu aktualisieren. Natürlich bekommt ihr dabei Unterstützung und Einarbeitung. Bitte meldet euch per Email beim Storchenclub unter [email protected].
Und hier noch ein Abschiedsbild ...
Abflug der letzten Rühstädter Störche gestern morgen um 9.10 Uhr.
Foto: U. Weltin
Aus Rühstädt kommt heute die Nachricht, dass sich hier seit gestern Abend kein Storch mehr sehen lassen hat. Alle Dächer und Nester sind verwaist. Gute Reise!
Und im ZDF lief heute ein kurzer Beitrag über Rühstädt und die Störche, hier in der Mediathek anzuschauen.
Heute kam ein Trupp Störche (Alt- und Jungstörche) auf der Durchreise in Rühstädt an, fiel quasi vom Himmel auf einen Acker und machte dort Futterpause. Stunden später zog er weiter. (Fotos: R. Heider - eine Aufnahme durchs Spektiv)
Ein Hinweis für alle, die noch zum Störche-Gucken nach Rühstädt kommen wollen:
Die Storchensaison nähert sich dem Ende! Noch sieht man in den Nestern und auf den Dächern hier und da Störche stehen (z.B. auf dem Wasserturm), einige Jungstörche sind auch noch vor Ort (über dem Rosenhof). Sogar ein balzendes Paar konnte noch beobachtet werden.
Erfahrungsgemäß ziehen die Jungstörche 1 bis 2 Wochen vor den Altvögeln, ohne elterliche Begleitung, in ihre Überwinterungsgebiete. Sie schließen sich dabei zu kleineren und größeren Trupps zusammen, die man mitunter als überraschende Storchenansammlungen vor der Abreise und auch entlang der Zugstrecke auf Wiesen und Dächern beobachten kann.
Heute Vormittag kreisten über 60 Störche über Rühstädt und zogen in südöstlicher Richtung davon - gute Reise!
Ein tolles Fest, es war für alle was dabei! Und das Wetter hat auch mitgespielt. Wir hatten königlichen Besuch - die amtierende Storchenkönigin aus Bergenhusen war zu Gast! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und alle, die tatkräftig mitgeholfen haben, dieses Fest auf die Beine zu stellen - wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht!!
Am Vorabend des 31. Rühstädter Storchenfestes - Besuch aus Bergenhusen, Fußballturnier (Team Rühstädt macht den ersten Platz beim Fußball und Team Bälow hat das Tauziehen gewonnen! Well done guys!) und Benefizstorchenführung mit Jürgen Herper von der Naturwacht.
Wohin man guckt, zur Zeit sind überall in der Gegend Störche unterwegs, in kleinen Trupps oder allein, auf Wiesen und Anhöhen jedweder Art.
Dieser Tage wird es vielen Altvögeln im heimatlichen Nest zu eng (die Jungvögel kehren von ihren Flugübungen und ersten Futterausflügen noch zu ihrem Herkunftsnest zurück und lassen sich auch gerne noch von den Altvögeln verpflegen) und so stehen sie öfter mal, wenn sie nicht auf Futtersuche sind, auf Türmen und unbesetzten Nestern, wie hier in Bälow.
Vor knapp zwei Wochen war Peter Olfert, ein Foto-graf aus dem Ruhrpott, der mit seinen Fotos in vielen internationalen Salons auf Topplatzierungen landet, für einige Tage in Rühstädt.
Stunde um Stunde stand er geduldig auf einem Balkon des Hotels Storchenkrug mit Ausblick auf das Nest am Wasserturm (direkt neben dem Storchenhaus) und dass sich sein Einsatz gelohnt hat, können Sie hier weiter unten sehen.
Herzlichen Dank an Herrn Olfert, der uns diese wunderbare Aufnahme mit dem Titel "Versorger" von dem landenden Altstorch und den erwartungsvollen Jungstörchen auf dem Wasserturm zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.
Fotograf: Peter Olfert
Noch bringen die Altvögel ihren Jungen Futter ans Nest. Dies wird in der Nestmitte abgelegt und die Jungvögel scharen sich darum herum. Dabei lässt sich mitunter auch ein leises Fauchgeräusch von den Jungvögeln vernehmen.
Zur Zeit ist in Rühstädt ein Schauspiel der besonderen Art zu erleben: bei Sonnenschein und guter Thermik machen die Rühstädter Jungstörche ihre ersten Flugübungen.
Informationen zum Programm und Tipps für die Anreise gibt es unter dem Menüpunkt Storchenclub > Veranstaltungen.
Übrigens findet bereits um 11 Uhr
also vor der offiziellem Festeröffnung um 12 Uhr, in der Rühstädter Kirche eine Orgelandacht statt (mit Kantor Wauer aus Wittenberge).
Heute war Fototermin im Besucherzentrum - sowohl für die Störche auf dem Dach des Besucherzentrums als auch für einige Vertreter der Organisationen, die helfen, das Storchenfest auf die Beine zu stellen (Storchenclub, Nabu, Naturwacht, Feuerwehr, Biosphärenreservatsverwaltung)
Ein herrlicher Sommertag in Rühstädt. Die Jungstörche auf den Dächern trainieren ihre Muskeln, manche fliegen auch schon. Um mit der Sommerhitze zurechtzukommen, halten die Störche oft ihren Schnabel geöffnet.
Dieses Jahr wurden in Rühstädt 46 Jungstörche beringt. Diese Zahl liegt zwar unter dem Durchschnitt, aber es sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr (letztes Jahr hatten wir 31 Brutpaare und 33 Jungstörche). Wer sich einen Überblick über die Populationsentwicklung in Rühstädt verschaffen möchte kann mal hier auf der Seite Bestandsstatistik nachschauen.
Im Vorfeld gab es schon Bedenken, dass 2017 kein populationsstarker Jahrgang sein würde. Dazu kann man sich hier einen Artikel im Prignitzer ansehen.
Ob die starken Regenfälle der letzten zwei Tage zu Verlusten geführt haben, bleibt abzuwarten. Bisher sind keine Meldungen eingegangen.
· Hallo und schönen guten Tag, liebe Storchenfreunde. Auch in der kargen Winterzeit sind unsere Freunde bemüht alle Vögel zu versorgen. Hier einige Impressionen.
Der Blog des Storchenclubs geht bis zum nächsten Frühjahr, wenn die Störche wiederkehren, in die Winterpause. Das Büro in Rühstädt ist in dieser Zeit nur unregelmäßig besetzt. Wenn Sie eine Anfrage haben, schreiben Sie uns am besten eine Email oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
Für Mitglieder des Storchenclubs: Die aktuellen Veranstaltungen findet ihr hier.
Wir suchen weiterhin jemand, der/die Lust hast, den Internetauftritt des Storchenclubs zukünftig zu betreuen. Wer Interesse hat, melde sich bitte per Email beim Storchenclub. Es gibt natürlich eine gründliche Einarbeitung.
Am Freitag, 19.10. um 19 Uhr findet im Storchenhaus eine Mitgliederversammlung des Storchenclubs statt. Einige wichtige Punkte stehen auf der Tagesordnung und es wäre prima, wenn sich möglichst viele, die Mitglied im Storchenclub sind, zu dieser Versammlung einfinden können.
An diesem Freitag findet im Besucherzentrum Rühstädt eine interessante Veranstaltung statt.
BITTE WEITERSAGEN - DANKE!
Der Storchenclub Rühstädt sucht jemanden, die/der auf ehrenamtlicher Basis Lust und Zeit hat, in Zukunft die Storchenclub-Webseite (www.storchenclub.de) und die Facebook-Seite zu gestalten und regelmäßig zu aktualisieren. Die Webseite wurde mit jimdo erstellt, und die einzelnen Gestaltungselemente und wie man den Blog aktualisiert sind leicht zu erlernen.
Einarbeitung und telefonischen Backup gibt's natürlich!
Bitte meldet euch/melden Sie sich am besten per Email beim Storchenclub unter [email protected]
Nun sind auch die letzten Störche aus Rühstädt abgeflogen und die Nester sind verwaist. Vom Aussichtsbalkon aus kann man gut die Dächerlandschaft und die - nun leeren - Nester überblicken. In einem der vier Nester auf der großen Scheune ist leider ein Storch verendet.
Der Abflug ist in diesem Jahr recht still verlaufen und auch die Altstörche haben sich schon früher als gewöhnlich auf den Weg gemacht. Die anhaltende Trockenheit hat ihnen zugesetzt und wir können nur hoffen, dass viele den Zug gut überstehen.
Wer dieser Tage durch Rühstädt läuft, dem wird auffallen, dass viele Nester tagsüber leer sind und die Dächer verlassen aussehen. Die meisten Jungstörche sind nun flügge und verbringen die Tage wie die Altstörche auch mit Futtersuche. In manchen Nestern wird aber auch noch (zu)gefüttert. Aus anderen Gegenden in Deutschland hören wir, dass sich die Jungstörche auch schon zu kleinen Trupps sammeln, das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass es bald los geht auf den ersten Zug Richtung Süden.
Herzlichen Dank an Irene und Dietmar Schäfer aus Gorsleben/ Thüringen, die uns dieses Bild vom Wasserturm zur Verfügung gestellt haben. Es wurde von einem Balkon des Storchenkrugs aufgenommen.
Wenn Sie auch möchten, dass wir Ihre Fotos von Ihrem Rühstädt Besuch hier veröffentlichen, schicken Sie uns gerne Ihre Aufnahmen!
Trotz Hitze und gelegentlicher Regenschauer war das Storchenfest in Rühstädt am gestrigen Samstag wieder eine gelungene Veranstaltung!
Der RBB war auch vor Ort und hat einen kleinen Beitrag (ca. ab Min 25:30) über das Fest und die Störche gebracht. Zu sehen in der Mediathek des RBB und hier verlinkt.
Wie es seit Jahren Tradition in Rühstädt ist, fand am Vorabend des Storchenfestes heute abend das Fußballturnier der Nachbardörfer statt. Vielleicht lag es an den außergewöhnlich heißen Temperaturen, dass lediglich drei Teams (2 Rühstädter und 1 Bälower Team) angetreten sind? Herzlichen Glückwunsch an Team Bälow, die sowohl beim Tauziehen als auch beim Fußball den ersten Platz gemacht haben!
Ebenfalls schon Tradition hat die Benefiz-Storchenführung, die vom örtlichen Ranger der Naturwacht, Jürgen Herper, auf Spendenbasis zugunsten des Storchenclubs angeboten wurde. Während sich am Himmel spektakulär beleuchtete Wolken auftürmten, zog die Gruppe der Storcheninteressierten von Nest zu Nest und hörte voller Interesse den faszinierenden Ausführungen des Rangers zu. Mehrfach konnte die Fütterung der Jungvögel und einfliegende Störche beobachtet werden. Herzlichen Dank an Herrn Herper an dieser Stelle!
In diesem Jahr gibt es als Besonderheit eine kleine Busexkursion zusammen mit Vertretern der örtlichen Agrargenossenschaft und der Biosphäre in das Rühstädter Umland zu gewinnen. Wer bei der 45-minütigen Fahrt (um 13.30 Uhr) dabei sein möchte sollte zwei Fragen beantworten: Wieviele Storchenpaare gibt es dieses Jahr in Rühstädt? Und wieviele Jungvögel gibt es in diesem Jahr in Rühstädt?
Schicken Sie die richtige Antwort bitte per E-Mail an den Storchenclub unter [email protected]. Bitte Namen und Telefonnummer angeben, die Gewinner werden per Email oder Telefon benachrichtigt.
Hier nochmal für alle, die sich aus gegebenen Anlass für die Jahresstatistik 2018 interessieren:
In Rühstädt haben wir dieses Jahr 32 Storchenpaare und 34 Jungstörche.
Es haben aber längst nicht alle Paare gebrütet, was zum Teil daran liegt, dass das Nest zu spät bezogen wurde oder ein Partner zu spät angekommen ist (erste Maiwoche ist quasi Deadline), oder auch dass es sich um Störche handelt, die noch nicht ganz geschlechtsreif sind aber schon einen Bruttrieb verspüren.
Am vergangenen Wochenende (21.7.) wurde in Rühstädt ein Jungstorch aufgefunden, der kräftig und unverletzt ist und nun voraussichtlich bis zum Abflug vor Ort betreut wird.
Rühstädt – Im europäischen Storchendorf Rühstädt feiert Meister Adebar mit vielen Gästen und Prignitzerinnen und Prignitzern am Samstag, den 28. Juli von 11.30 bis 24.00 Uhr das 32. Storchenfest. Ein buntes Programm wird für die ganze Familie geboten. Es laden wieder ein kleiner Markt, Führungen, ein buntes Unterhaltungsprogramm und Musik, leckerer Kuchen und abends auch warme Küche zum Verweilen ein.
Traditionen werden in Rühstädt gepflegt. So gilt es auch kurz vor Abflug der Störche in Rühstädt am letzten Juliwochenende noch einmal zusammen zu feiern. Los geht es ja eigentlich schon am Freitagnachmittag ab 17 Uhr mit dem traditionellen Fußballturnier der umliegenden Dörfer, dazu gibt's Gegrilltes und Frisch-Gezapftes von der Feuerwehr.
Auch die Jagdhornbläser gehören zur Tradition, die das Storchenfest am Samstag morgen um 11.30 Uhr eröffnen. Bereits um 11.00 Uhr gibt es eine Orgelandacht mit dem Wittenberger Kanton Wauer in der Rühstädter Kirche.
Auch kulinarisch bleiben wir unserer Tradition treu: Zur Mittagszeit serviert die Feuerwehr Erbsensuppe, anschließend gibt es ab 14 Uhr leckeren, hausgemachten Kuchen und zum Abendessen ab 18 Uhr wird gebackenes Schwein und eine vegane Alternative angeboten.
Das Programm verspricht gute Unterhaltung: Für Kinder und Familien bieten der Nabu, die Naturwacht und die Biosphäre verschiedene Aktivitäten an, z. B. die Storchennest-Rallye und um 15 Uhr die szenische Märchenlesung über Kalif Storch im Besucherzentrum. Dort kann auch eine Tiefdruckpresse bedient werden. Auf dem Dorfplatz wird ab 14 Uhr der Geschichtenerzähler Arlecchino die Zuschauer in seinen Bann ziehen.
Per Hebebühne können sich Besucher einen Überblick über die Rühstädter Dächerlandschaft verschaffen und so den Störchen noch ein bisschen näher kommen. Ferner werden stündlich Führungen durch das Storchendorf angeboten. In diesem Jahr gibt es als Besonderheit eine kleine Busexkursion zusammen mit Vertretern der örtlichen Agrargenossenschaft und der Biosphäre in das Rühstädter Umland zu gewinnen. Wer bei der 45-minütigen Fahrt dabei sein möchte sollte zwei Fragen beantworten: Wieviele Storchenpaare gibt es dieses Jahr in Rühstädt? Und wieviele Jungvögel gibt es in diesem Jahr in Rühstädt?
Schicken Sie die richtige Antwort bitte per E-Mail an den Storchenclub unter [email protected]. Bitte Namen und Telefonnummer angeben, die Gewinner werden per Email oder Telefon benachrichtigt.
Fotos: Ute Lauterbach, Düsseldorf
Diese Bilder wurden in der vorletzten Woche von der Rühstädt-Besucherin Ute Lauterbauch aus Düsseldforf aufgenommen - vielen Dank für die tollen Aufnahmen!
Man kann deutlich die Alters- und Größenunterschiede erkennen, während die Jungstörche auf dem Kälberstall noch in Flaum sind und Stummelflügelchen haben, erproben andere schon die ersten Flügelschläge.
Foto: U.Weltin
Heute wurden in Groß Lüben zwei Jungstörche aus dem Nest vom Scheunendach gerettet.
Ein Altstorch war verendet und der zweite Altstorch wurde auch nicht mehr gesehen.
Zur Zeit lassen sich die Jungstorch-Fütterungen durch die Altvögel sehr gut beobachten. Die jungen Störche scharen sich um den Altvogel, der in die Nestmitte Futter aus dem Schlund herauswürgt.
Vielerorts sieht man nun auch schon die Altstörche auf den Dächern stehen, ein Indiz dafür, dass es ihnen mit den Jungstörchen gemeinsam im Nest zu eng wird. Auf diese Weise fangen die Jungstörche an zu lernen, auf sich allein gestellt zu sein.
Fotos: C. Benson
Foto: C. Benson
Am letzten Wochenende im Juli ist es wieder soweit - dann wird das 32. Rühstädter Storchenfest gefeiert! Unsere Störche werden langsam flügge und Ende Juli werden sie bereits ihre ersten Flügübungen unternehmen. Zwei gute Gründe, sich auf den Weg nach Rühstädt zu machen!
Hier schon mal eine Programm-Vorschau:
11 Uhr Orgelandacht mit Kantor Wauer
11.30 Uhr Eröffnung mit den Jagdhornbläsern
12 Uhr Erbsensuppe im Feuerwehrhof
14 Uhr Kaffeetafel
14-16 Uhr Bühnenprogramm
15 Uhr Märchenstunde im Besucherzentrum
16.30 Uhr Amicitia Chor und Bläser Konzert in der Kirche
17.30 Uhr Überraschungsprogramm
18 Uhr Abendessen
anschließend Musik und Tanz mit DJ Freddy
Des weiteren gibt es Dorf- und Storchenführungen, Kleinbusexkursionen in die Landschaft, Kinder-programm, Kremserfahrten, Quizrallye, buntes Marktreiben, und natürlich ist auch für Speis’ und Trank gesorgt!
Gestern abend fand bei gefühlten herbstlichen Temperaturen der diesjährige Storchenclub-Grillabend statt.
Gestern fand in Rühstädt die Beringung der Jungstörche statt. Die Gelegenheit wurde auch gleich genutzt, um aus nächster Nähe die Ringe der beringten Altstörche abzulesen.
Die Zahlen liegen noch nicht vor, was sich schon sagen lässt, ist, dass wir eine Dreier-Brut in Rühstädt haben, ansonsten zumeist Zweier-Bruten.
Fotos: D. Drechsler
Am vergangenen Wochenende fand in dem Schweizer Storchendorf Altreu das diesjährige Netzwerktreffen der Europäischen Storchendörfer statt. Altreu liegt im Kanton Solothurn, in der Aare-Ebene, der sogenannten Witi,zu Fuße des Jura-Gebirges. 2008 wurde Altreu mit dem Titel "Europäisches Storchendorf" ausgezeichnet.
Anders als in Rühstädt brüten ca. ein Drittel der Altreuer Storchenpopulation (2018 sind 47 Horste besetzt mit 83 Jungstörchen) auf Bäumen. Die Störche, die in Altreu brüten sind allesamt Westzieher und die Jungen sind schon deutlich größer als in Rühstädt.
Rühstädt und seine Störche waren heute abend im RBB, zu sehen im Wetterteil von Brandenburg Aktuell, mit Attila Weidemann, ab Min. 25
Unter diesem Link finden Sie ein Video, das von der Biosphärenreservatsverwaltung in Rühstädt über die letzte Nesteraktion im Frühjahr 2018 aufgenommen wurde.
Die Bilder stammen von einem Spaziergang am vergangenen Sonntag durch Rühstädt. Aus vielen Nestern ragen nun die Köpfe der Jungstörche hervor. Bei den heißen Temperaturen hatten viele Störche den Schnabel geöffnet und hechelten, um sich abzukühlen. Die Altstörche stellten sich mit ausgebreiteten Flügen schützend zwischen Sonne und Jungstörche. Mitunter ließ sich sogar beobachten, wie der Altstorch seinen Jungen Wasser im Schnabel brachte.
Die Störche, denen das Nest abgestürzt ist, haben beharrlich ihr Nest wieder aufgebaut, so dass es im Moment gar nicht sinnvoll wäre, da einzugreifen.
Die Storchendokumentation "Unter Störchen", die der Tierfilmer Herbert Ostwald 2014/15 in Rühstädt gedreht hat, hat in Japan einen Preis gewonnen! Herzlichen Glückwunsch an Herbert Ostwald!
Mehr Infos zu dem Film gibt es hier.
Hier und da kann man jetzt schon die Jungstörche in den Nestern erkennen.
Am vergangenen Sonntag war der Storchenclub unterwegs auf einer Fahrt ins Blaue. Es ging nach Strodehne, zum Fischer Wolfgang Schröder, der in vierter Generation als Fischer auf Havel und Elbe arbeitet. Wir sind wunderbar verköstigt worden und haben eine Bootstour auf der Havel unternommen.
Nachdem ein Storchennest in der vergangenen Woche abgestürzt ist, versuchen die Altstörche, an gleicher Stelle wieder ein Nest zu errichten.
Geplant ist nun, bei der Jungstorchberingung, die demnächst in Rühstädt stattfindet, die Gelegenheit, dass eine Hebebühne vor Ort ist, zu nutzen, und eine neue Nestunterlage aufzusetzen.
Foto: U.Weltin
Traurige Nachricht aus Rühstädt: Am Donnerstag Abend ist das Storchennest Nr. 32 (an der Dorfstraße) abgestürzt und zwei Jungstörche sind zu beklagen. Die Altvögel halten sich weiterhin auf dem Dach auf.
Foto: U. Weltin
Der Bestand der brütenden Storchenpaare wird aktuell auf 35 geschätzt. Mit Sicherheit lassen sich allerdings erst dann verlässliche Aussagen machen, wenn die Jungstörche größer und damit überhaupt sicht- und zählbar werden. An manchen Nestern kann man schon beobachten, dass die Altvögel Fressen heranbringen und am Nest für ihre Jungen auswürgen. Bisher aber sind die Jungen zu klein, um sie vom Boden aus erkennen zu können.
Inwiefern sich die heftigen Regengüsse und Hagelschauer der letzten Tage auf die Storchenpopulation ausgewirkt hat, lässt sich im Moment auch noch nicht abschätzen.
Heute hat sich ein Storchenpaar die zweite, bisher ungenutzte Nisthilfe auf dem "Rosenhof" angesehen. Einer der Störche ist beringt und trägt die Ringnummer: DEH - HP 906.
Foto: U. Weltin
Veranstaltungshinweise für Rühstädt:
Hier ein Tip für welche, die gerne früh aufstehen und Interesse haben, (mehr) Vogelstimmen kennenzulernen: Am Sonntag morgen (6.5.) um 6.30 Uhr bietet die Naturwacht eine Vogelstimmen-führung durch den Rühstädter Schlosspark ein - mehr Infos dazu gibt es hier.
Und am drauffolgenden Freitag, 11.5. lädt der Nabu ab 10 Uhr zur Stunde der Gartenvögel ein, mehr Infos dazu gibt es hier
Von der Naturwacht Rühstädt heißt es heute, dass der aktuelle Storchenbestand im Dorf bei 30 Brutpaaren liegt. Wer sich für die statistische Erfassung des Storchenbestandes in Rühstädt interessiert, dem sei die Seite "Bestandsstatistik" auf dieser Webseite ans Herz gelegt, dort gibt es eine Übersicht der Zahlen seit 1970.
Aus Rühstädt heisst es heute, dass 28 Brutpaare bestätigt werden können, es können mehr sein, aber das lässt sich mit Gewissheit noch nicht sagen.
Foto: U. Weltin
Hier ein paar Veranstaltungstipps für Rühstädt und Umgebung:
Am Sonntag, den 29.April findet im Nachbarort Bälow ein Straßenflohmarkt statt,
nähere Infos finden Sie hier
Am Dienstag, den 1. Mai findet ab 14 Uhr eine Naturerlebnisführung entlang der Elbe statt,
mehr Infos dazu hier
Am Freitag den 11. Mai werden in Rühstädt im Rahmen der bundesweiten Nabu-Aktion "Stunde der Gartenvögel" Vögel gezählt. Von 10 Uhr bis 14 Uhr können Sie jeweils eine Stunde lang auf dem Gelände des Besucherzentrums mit fachlicher Anleitung Vögel identifizieren und zählen.
Am vergangenen Wochenende fand am Storchenhaus in Rühstädt der alljährliche Frühjahrsputz statt. Drinnen und draußen wurde gründlich Klarschiff gemacht. Vielen Dank an alle, die zum Helfen gekommen sind!
Foto: U. Weltin
Manchmal muss man schon sehr genau hinsehen, dann hat sich ein Storch so tief ins Nest geduckt, dass man auf den ersten Blick denkt, das Nest sei unbesetzt. Tatsächlich aber sind sehr viele der Rühstädter Nester schon belegt, und erfreulicherweise auch welche, die im letzten Jahr leer geblieben sind. Auch die Nester, die in der kürzlichen Nesteraktion neu aufgebaut worden sind, sind gut angenommen worden.
Hier ein paar Tips für Rühstädt-Besucher:
Versäumen Sie nicht, zum Balkon, dem "Walter-Fritze-Fotopunkt" hochzuklettern. Von hier aus hat man einen fantastischen Überblick über die Rühstädter Dächerlandschaft und kann den Störchen fast ins Nest gucken. Manchmal kommt auch einer vorbeigeflogen. Den Balkon finden Sie an der Giebelseite des Alten Speichers, das ist das langgestreckte Backsteingebäude rechterhand, wenn Sie vor dem Schloss stehen. Auch der Schlosspark (der für Besucher frei zugänglich ist) ist einen Besuch wert.
Linkerhand vom Storchenkrug, vor dem Wasserturm, finden Sie das Informationszentrum des Storchenclubs. Hier können Sie sich in einer kleinen Ausstellung umsehen, Souvenirs erwerben und Fragen stellen ... eine Tafel vor dem Gebäude gibt übrigens Auskunft über die Bestandsentwicklung vor Ort.
Im Besucherzentrum bietet der Nabu eine Ausstellung mit dem Titel "Weltenbummler Adebar" an, dort stellt aktuell auch das Künstlerpaar Isolde und Ulrich Gorsboth Storchen-, Dorf-, und Landschaftsimpressionen aus.
Fotos: C. Benson
Schöne Aussichten genießt der in Rühstädt ansässige Künstler Ulrich Gorsboth, der von seinem Zuhause aus gleich mehrere Storchennester übersehen kann.
Fotos: U. Gorsboth
Heute fand in Rühstädt auf dem Innenhof des Besucherzentrums die offizielle Eröffnung der Storchensaison statt. Die Störche haben den Saisonstart auch wörtlich genommen und waren zahlreich vertreten!
Noch immer halten sich große Trupps durchziehender Kraniche in der Gegend auf ... und das eine oder andere Brutpaar hat sich auch bereits gefunden.
Fotos: U. Weltin, C. Benson
12 Störche waren um die Mittagszeit auf den Dächern in Rühstädt zu zählen ... und man kann neben den Storchenhochzeiten auch die Ankunft neuer Störche im Ort gut beobachten, die ziehen dann ihre Kreise über dem Ort, fliegen bereits besetzte Horste an, versuchen, die dortigen Störche aufzuscheuchen und sorgen für allerhand Aufregung. Es wird noch Wochen dauern, bis sich alle Brutpaare gefunden und ihre Nestpositionen etabliert haben.
Fotograf: F. Benson
Nach dem Neubau des Storchenhorstes auf dem Gemeindegebäude/Freiwillige Feuerwehr in Rühstädt vor ein paar Tagen hat sich prompt der erste Interessent eingefunden.
Fotograf: U. Weltin
Heute wurden in Rühstädt einige Storchennester gründlich saniert. Bei dem heftigen Sturm im vergangenen Oktober waren einige Nester beschädigt und andere komplett, samt Holzgestell, vom Dach gefegt worden.
Auf dem Dach der Freiwilligen Feuerwehr musste das komplette Nest, das durch den Sturm Schieflage bekommen hatte, heruntergenommen und wieder neu aufgebaut werden. Zwei weitere Nester wurden samt Unterkonstruktion wieder neu aufgebaut und drei Nester wurden auf Stabilität hin kontrolliert und mit Polstermaterial aufgefüllt.
Auf einem Nachmittagsbummel durch Rühstädt war kaum ein Storch zu sehen - das ist auch nicht verwunderlich, denn die, die bereits da sind, halten sich tagsüber auf den Wiesen und Feldern auf, um nach Nahrung zu suchen. Eine weitere Neststelle scheint bereits besetzt zu sein.
Noch immer tummelt sich einer großer Trupp Kraniche vor den Toren Rühstädts .... und noch sind keine weiteren Störche eingetroffen.
Heute bei dem schönen Frühlingswetter waren schon einige Spaziergänger und Radfahrer in Rühstädt unterwegs - und den einen oder anderen Storch gab es auch schon zu sehen.
Der Ring vom Wasserturmstorch konnte auch schon abgelesen und an den zuständigen Betreuer weitergeleitet werden - wir sind gespannt, was die Daten uns über diesen Storch sagen können.
Heute wieder die Meldung aus Rühstädt, dass ein Storch auf dem Nest auf dem Wasserturm steht. Willkommen zurück!
Fotos: U. Weltin
Eine Bitte an alle, die mit Spektiven und guter Fototechnik unterwegs sind: Wenn ihr (Wenn Sie) Ringe ablesen könnt tut es bitte!! Und meldet dann die abgelesenen Ziffern mit Datum, Uhrzeit, Ort und Umstände per Email an den Storchenclub. Diese Daten sind sehr wertvoll, um das Brutverhalten der Störche noch besser untersuchen zu können. Wir geben die Informationen dann an den zuständigen Storchenbetreuer weiter.
Ein paar Infos zu Ringen und Beringung findet ihr/finden Sie u.a. auf der sehr informativen Webseite von "Storchenelke".
Seit mehreren Tagen hält sich erst ein und nun ein zweiter Storch in Lütjenheide auf und in Rühstädt ist heute auch ein Storch auf dem Besucherzentrum gelandet. Es ist nicht gesagt, dass sie bleiben, vielleicht handelt es sich nur um Durchzügler, das wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Jedenfalls ist eins gewiss: Die Storchenzeit hat begonnen!
Noch eine Meldung vom frühen Abend: Ein Storch ist auf dem Wasserturm gelandet. Das Nest auf dem Rühstädter Wahrzeichen wird oft als erstes im Ort in Besitz genommen.
Aus organisatorischen Gründen wird die Nesteraktion dieses Jahr nicht wie geplant am kommenden Wochenende durchgeführt sondern in der Woche darauf, am 14. und 15. März. Die Bilder dazu gibt es dann natürlich wieder hier im Blog.
Für alle, die schon ab und zu mal nachgucken: noch ist keine Storchensichtung in Rühstädt gemeldet worden. Obwohl wir im letzten Jahr schon Ende Februar die ersten Störche eintrudeln hatten ist ein späteres Eintreffen viel wahrscheinlicher. Wie der Prignitzer Storchenbetreuer kürzlich sagte: Ca. 90% aller Störche, die nach Rühstädt kommen, ziehen über die Ostroute. Die ist deutlich länger und risikoreicher als die Westroute (Richtung Spanien) und oft kommen die Ostzieher, je nach Wetterlage, erst im April bei uns an.
Am Samstag, den 3. März fand in Potsdam die "6. Weißstorchtagung in Brandenburg" statt.
Storchenbetreuer aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern berichteten über ihre Arbeit und gaben einen Einblick in die Bestandsentwicklung der Weißstörche in ihrem jeweiligen Kreis.
Dabei wurde deutlich, dass, obwohl die Brutbestände des Weißstorchs in Deutschland und Europa ansteigen, im Nordosten Deutschlands die Anzahl der Jungstörche vielerorts nicht hoch genug ist, um langfristig eine Populationsstabilität zu sichern. Bei Ostziehern (die in der Prignitz z.B. 90% der Störche ausmachen) geht man davon aus, dass pro Brutpaar mindestens 2 Jungtiere aufgezogen werden müssen, um eine stabile Population zu erhalten. Bei den Störchen, die über die Westroute und oftmals nur bis ins südliche Europa ziehen ist die Mortalitätsrate von Störchen auf dem Zug geringer, damit auch die Anzahl der Jungstörche, die zum Populationserhalt nötig sind.
Unterhaltsame Informationen zum Thema Beringung, Ringablesungen und Wiederfunde steuerte der Prignitzer Storchenbetreuer F. Schulz bei. So wurde beispielsweise von einem Storch berichtet, der innerhalb kürzester Zeit sowohl als Brutvogel in Belgien als auch in Brandenburg abgelesen wurde. Von einem anderen Storch hiess es, dass er in einem Jahr die Ostroute wählte und in Ungarn abgelesen wurde, im drauffolgenden Jahr dann allerdings als Wiederfund in Spanien gemeldet wurde.
In einem weiteren Vortrag wurden sehr eindringlich die verheerenden Auswirkungen von einer zunehmenden Chemisierung des Bodens, industrieller Agrarstruktur und verminderter Biodiversität auf besonders nord-ostdeutsche Storchenpopulationen dargelegt. Dieser und weitere Vorträge sollen demnächst auf der Webseite des Nabu Brandenburgs veröffentlicht werden. Den Link posten wir dann hier.
Am 10.März findet in Rühstädt die nächste Nesteraktion statt und wer mit anpacken möchte melde sich bitte gerne im Storchenhaus (Tel. 038791 6703, bitte Nachricht hinterlassen).
Was bedeutet eigentlich Nesteraktion?
Mit der Hebebühne geht's hoch zu den Nestern auf den Dächern, und dort werden die Nester dann auf Stabilität geprüft, wo nötig wird Nistmaterial heruntergenommen, bzw. Polstermaterial aufgestockt, die Nestoberfläche gereinigt, gelockert und aufgeharkt (um für bessere Drainage zu sorgen). Dieses Jahr gibt es besonders viel Grünbewuchs in den Nestern, der entfernt werden muss.
Im letzten Jahr hat ein Video aus dem Libanon für Entsetzen gesorgt. Von einem Pickup-Fahrzeug aus wurden reihenweise ziehende Störche vom Himmel heruntergeschossen. Zwar ist die Jagd auf Zugvögel im Libanon gesetzlich verboten, dieses Verbot wird aber nicht durchgesetzt. Nun steht der Frühjahrszug an und verschiedene Organisationen haben sich gemeinsam in einem offenen Brief an den libanesischen Präsidenten gewandt und Schutz für die Zugvögel gefordert. Auch der Storchenclub Rühstädt hat sich an dieser Aktion beteiligt.
Ein herzliches Willkommen an unseren neuen Mitarbeiter im Storchenclub! Seit Anfang Januar unterstützt Herr Bautz den Storchenclub sowohl im Büro als auch bei praktischen Aktivitäten (beispielsweise gibt es noch Sturmschäden am Storchenhaus zu reparieren).
Von nun an wird das Büro werktäglich außer Freitag besetzt sein. Mit Saisonbeginn (März/April) wird auch der Ausstellungsbereich und Souvenirladen wieder geöffnet sein. Wenn Sie schon vorher einen Besuch in Rühstädt planen und sich bei uns umsehen oder Information einholen wollen, sind Sie herzlich willkommen, melden Sie sich einfach vorher telefonisch an.
Winterhochwasser an einem Altarm der Elbe bei Bälow
Seit einiger Zeit bietet die Allianz Versicherung ihren Kunden an, auf papierlose Kommunikation zu wechseln (also künftig Korrespondenz und Policen nur noch in elektronischer Form zu erhalten) - und damit gleichzeitig ein Naturprojekt in Deutschland mit einer 5 Euro Spende zu bedenken. Der Erhalt der Rühstädter Storchenkolonie ist ein solches Projekt - und wir wir würden uns sehr freuen, wenn uns viele Allianzkunden auswählen und damit einen Beitrag leisten, den Störchen vor Ort weiterhin gute Brutbedingungen anzubieten. Weitere Infos dazu gibt es hier auf der Allianz Umweltprojekte-Webseite.
Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, den Storchenclub zu unterstützen. Mit einer Mitgliedschaft, zum Beispiel, oder auch mit einer Spende. Die entsprechenden Formulare können Sie hier auf dieser Webseite finden. Auch tatkräftige Unterstützung wird gebraucht, bei der Nesteraktion im März oder auch bei der Planung und dem Aufbau für das diesjährige Storchenfest Ende Juli werden wieder viele Freiwillige gebraucht! Sie können gerne telefonisch oder besser noch per Email/per Kontaktformular Kontakt mit dem Storchenclub aufnehmen (außerhalb der Saison ist das Büro nur sporadisch besetzt).
Anlässlich der alljährlichen Storchenfestivitäten im spanischen Malpartia de Cáceres (wie Rühstädt ein Europäisches Storchendorf) findet auch dieses Jahr wieder ein Fotowettbewerb statt, zu dem alle eingeladen sind, die ihre schönsten Storchenbilder zeigen und vielleicht prämiert bekommen möchten.
XXIX INTERNATIONAL PHOTO CONTEST
“STORK WEEK 2018”
Malpartida de Cáceres – Cáceres - Spain
The Malpartida de Cáceres City Council, the Tourist and Craft Board of the County
Council of Cáceres and the Environmental General Direction of the Regional
Council, are organizing the accordingly to the following terms and conditions:
CONTEST RULES
1. Any amateur or professional photographer can enter the contest. They must be the
authors of the works submitted and hold the respective rights over them.
2. Subject: “WHITE STORK”
3. Each author will be allowed a maximum of two pictures, whether in black and
white or in colour.
4. Photographs will be sent one by one. Its size should be of 3543 x 2362 pixels, either
20 x 30 cm, with a resolution of 300 ppp, and in jpg format, with a size of file 3 Mb
min. and 5 Mb max.
Photographs that have been digitally enhanced, use colour manipulation, cloning,
or photo montages will not be accepted. A 20% crop in size will be allowed.
Adjustments used in normal digital film developing like sharp mask, saturation,
levels and other adjustments will be accepted.
The RAW image of the winning photos will be requested and failure to submit
them within the set date will lead to disqualification.
5. Participants should send the photographs by e-mail to the following address:
In addition to the photographs, participants should include a document with the
following information:
• Title and Personal information (full name, address, telephone and e-mail
address)
The name of the JPG file and the text must be the same as the title of the
photograph, and cannot include any reference to the author (pseudonyms, initials,
nicknames, etc.).
A return receipt will be sent when your e-mail has been received and the
photographs have been viewed correctly.
Once all the photographs have been received, they will be given to the jury
keeping the authors anonymous.
6. Photos must be submitted no later than 14:00h on 5 march, 2018
7. Participants will be rewarded as follows prizes: First prize: 1.200€, Second prize:
600€, Third prize: 400€.
The prize amount will be subject to the tax withholding regulations established by
law.
The same person may not be awarded more than one prize.
The prize-awarding ceremony will be held on 14 April, during closing ceremony of
Stork Week, XXIX edition.
All those awarded a prize must attend the prize-awarding ceremony. If they are
unable to attend, the person winning the prize must designate someone to take
their place and collect the prize.
8. At least 25 photos will be selected from all the works presented, which will be
printed out on photographic paper and exhibited during Stork Week. The photos
selected may form part of a permanent or itinerant exhibition promoting Stork
Week.
9. The Jury’s resolution will be unappealable. The works could be declared null and
void if the jury considers it. The jury will be composed by professional
photographers, officials of Institutions, and members of Nature Associations, all of
them related to the Environment
The Jury will take into account the circumstances under the photo was taken, and
will also value negatively those photos damaging the birds or their environment,
by reference to the code of ethic of the photographer´s association of the nature
AEFONA- http://www.aefona.org
10 The winning prize authors, owners of the copyright, have to get the rights to the
organization, who could make use of them to promote the contest or any other
promotional activities, stating their author’s name, but never for profit.
11 Taking part in this contest implies the acknowledgment and acceptance of these
rules.
For more information contact us by e-mail: [email protected]
Hier ist ein Link zu der neuen Webseite, auf der EuroNatur Informationen über den Weiß-storch und das Netzwerk der derzeit 15 Europäischen Storchendörfer veröffentlicht.
Photo: U. Weltin
Die Störche sind längst unterwegs gen Süden und nun ist die Zeit der Kraniche. In großen Keilformationen fliegen sie über den Himmel. Mitunter sammeln sie sich abends in den Elbwiesen und trompeten weit hörbar ins Land.
Mit diesem schönen Bild verabschieden wir uns hier auf der Webseite in die Winterpause. Als nächstes berichten wir von der Nesteraktion im kommenden März, wenn die Storchennester oder deren Unterlagen wieder kontrolliert und wo nötig in Stand gehalten bzw. erneuert werden.
Falls es zwischendurch noch interessante Infos gibt werden sie auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht. Markieren Sie unsere Seite gerne mit "gefällt mir" - wir halten Sie gerne auf dem Laufenden!
Hier schon mal ein Hinweis für den 2018-Kalender: am 28.7.2018 findet das 32. Rühstädter Storchenfest statt!
Am Samstag, den 23.September findet das Erntefest der Gemeinde Rühstädt im Ort Rühstädt statt. Ab 13 Uhr wird der Ernteumzug durch den Ort führen, daran anschließend findet um 14 Uhr ein Erntedankgottesdienst in der Kirche statt und ab 15 Uhr werden Kaffee und Kuchen in der Gaststätte "Storchenhof" serviert.
Mitglieder des Storchenclubs waren heute in Rühstädt unterwegs und haben die Infotafeln abgenommen. Diese Tafeln werden Jahr für Jahr an allen Hofstellen mit Storchennestern angebracht und geben Auskunft über die Ankunftsdaten der Altvögel, Anzahl der Jungtiere und Abflugdatum. Nach Saisonende werden die Tafeln über die Winterzeit eingelagert und im April, wenn die meisten Störche wieder in Rühstädt eingetroffen sind, wieder an Ort und Stelle angebracht.
Wer hat Interesse, die Storchenclub-Webseite und auch die Facebook-Seite des Storchenclubs mitzugestalten und neue Artikel zu posten?
Der Storchenclub Rühstädt e.V. sucht Interessierte, die, auf ehrenamtlicher Basis, Lust und Zeit haben, bei der Webseite und Facebook-Seite mitzumachen und gelegentlich Updates im Blog in Form von Texten und Bildern zu posten und/oder Infos/Layout/Fotos auf der Webseite zu aktualisieren. Natürlich bekommt ihr dabei Unterstützung und Einarbeitung. Bitte meldet euch per Email beim Storchenclub unter [email protected].
Und hier noch ein Abschiedsbild ...
Abflug der letzten Rühstädter Störche gestern morgen um 9.10 Uhr.
Foto: U. Weltin
Aus Rühstädt kommt heute die Nachricht, dass sich hier seit gestern Abend kein Storch mehr sehen lassen hat. Alle Dächer und Nester sind verwaist. Gute Reise!
Und im ZDF lief heute ein kurzer Beitrag über Rühstädt und die Störche, hier in der Mediathek anzuschauen.
Heute kam ein Trupp Störche (Alt- und Jungstörche) auf der Durchreise in Rühstädt an, fiel quasi vom Himmel auf einen Acker und machte dort Futterpause. Stunden später zog er weiter. (Fotos: R. Heider - eine Aufnahme durchs Spektiv)
Ein Hinweis für alle, die noch zum Störche-Gucken nach Rühstädt kommen wollen:
Die Storchensaison nähert sich dem Ende! Noch sieht man in den Nestern und auf den Dächern hier und da Störche stehen (z.B. auf dem Wasserturm), einige Jungstörche sind auch noch vor Ort (über dem Rosenhof). Sogar ein balzendes Paar konnte noch beobachtet werden.
Erfahrungsgemäß ziehen die Jungstörche 1 bis 2 Wochen vor den Altvögeln, ohne elterliche Begleitung, in ihre Überwinterungsgebiete. Sie schließen sich dabei zu kleineren und größeren Trupps zusammen, die man mitunter als überraschende Storchenansammlungen vor der Abreise und auch entlang der Zugstrecke auf Wiesen und Dächern beobachten kann.
Heute Vormittag kreisten über 60 Störche über Rühstädt und zogen in südöstlicher Richtung davon - gute Reise!
Ein tolles Fest, es war für alle was dabei! Und das Wetter hat auch mitgespielt. Wir hatten königlichen Besuch - die amtierende Storchenkönigin aus Bergenhusen war zu Gast! Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und alle, die tatkräftig mitgeholfen haben, dieses Fest auf die Beine zu stellen - wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht!!
Am Vorabend des 31. Rühstädter Storchenfestes - Besuch aus Bergenhusen, Fußballturnier (Team Rühstädt macht den ersten Platz beim Fußball und Team Bälow hat das Tauziehen gewonnen! Well done guys!) und Benefizstorchenführung mit Jürgen Herper von der Naturwacht.
Wohin man guckt, zur Zeit sind überall in der Gegend Störche unterwegs, in kleinen Trupps oder allein, auf Wiesen und Anhöhen jedweder Art.
Dieser Tage wird es vielen Altvögeln im heimatlichen Nest zu eng (die Jungvögel kehren von ihren Flugübungen und ersten Futterausflügen noch zu ihrem Herkunftsnest zurück und lassen sich auch gerne noch von den Altvögeln verpflegen) und so stehen sie öfter mal, wenn sie nicht auf Futtersuche sind, auf Türmen und unbesetzten Nestern, wie hier in Bälow.
Vor knapp zwei Wochen war Peter Olfert, ein Foto-graf aus dem Ruhrpott, der mit seinen Fotos in vielen internationalen Salons auf Topplatzierungen landet, für einige Tage in Rühstädt.
Stunde um Stunde stand er geduldig auf einem Balkon des Hotels Storchenkrug mit Ausblick auf das Nest am Wasserturm (direkt neben dem Storchenhaus) und dass sich sein Einsatz gelohnt hat, können Sie hier weiter unten sehen.
Herzlichen Dank an Herrn Olfert, der uns diese wunderbare Aufnahme mit dem Titel "Versorger" von dem landenden Altstorch und den erwartungsvollen Jungstörchen auf dem Wasserturm zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat.
Fotograf: Peter Olfert
Noch bringen die Altvögel ihren Jungen Futter ans Nest. Dies wird in der Nestmitte abgelegt und die Jungvögel scharen sich darum herum. Dabei lässt sich mitunter auch ein leises Fauchgeräusch von den Jungvögeln vernehmen.
Zur Zeit ist in Rühstädt ein Schauspiel der besonderen Art zu erleben: bei Sonnenschein und guter Thermik machen die Rühstädter Jungstörche ihre ersten Flugübungen.
Informationen zum Programm und Tipps für die Anreise gibt es unter dem Menüpunkt Storchenclub > Veranstaltungen.
Übrigens findet bereits um 11 Uhr
also vor der offiziellem Festeröffnung um 12 Uhr, in der Rühstädter Kirche eine Orgelandacht statt (mit Kantor Wauer aus Wittenberge).
Heute war Fototermin im Besucherzentrum - sowohl für die Störche auf dem Dach des Besucherzentrums als auch für einige Vertreter der Organisationen, die helfen, das Storchenfest auf die Beine zu stellen (Storchenclub, Nabu, Naturwacht, Feuerwehr, Biosphärenreservatsverwaltung)
Ein herrlicher Sommertag in Rühstädt. Die Jungstörche auf den Dächern trainieren ihre Muskeln, manche fliegen auch schon. Um mit der Sommerhitze zurechtzukommen, halten die Störche oft ihren Schnabel geöffnet.
Dieses Jahr wurden in Rühstädt 46 Jungstörche beringt. Diese Zahl liegt zwar unter dem Durchschnitt, aber es sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr (letztes Jahr hatten wir 31 Brutpaare und 33 Jungstörche). Wer sich einen Überblick über die Populationsentwicklung in Rühstädt verschaffen möchte kann mal hier auf der Seite Bestandsstatistik nachschauen.
Im Vorfeld gab es schon Bedenken, dass 2017 kein populationsstarker Jahrgang sein würde. Dazu kann man sich hier einen Artikel im Prignitzer ansehen.
Ob die starken Regenfälle der letzten zwei Tage zu Verlusten geführt haben, bleibt abzuwarten. Bisher sind keine Meldungen eingegangen.
